Die 1. Herren hat am vergangenen Freitag zum Pflichtspielauftakt 2018 einen glücklichen 2:1 Derbysieg in Hilter gefeiert. Die Voraussetzungen für die Grün-Weißen waren vor dem Spiel alles andere als gut. Die Wintervorbereitung lief nicht optimal, da sich mehrere Spieler verletzten. Mit Lukas Sundermann (Wadenbeinbruch), Emanuel Müller (Mittelfußbruch), Luis Birkemeyer (Bänderriss), Linus Heidemann (Rückenprobleme), Ole Hengelbrock (beruflich), Malte Hinrichs (Gelbsperre), sowie Florian Symanzik, Noah Degenhardt und Jannis Kolbe (alle Urlaub) standen gleich 9! Spieler Lars Brinkschröder nicht zur Verfügung. Entsprechend musste der Trainer ausgerechnet im Gemeindederby mit einer „Rumpfelf“ auskommen. Altmeister Kai Vogler wurde kurzfristig reaktiviert und spielte über die gesamten 90 Minuten auf der rechten Außenbahn.

Das Spiel vor ca. 200 Zuschauer begann für die Borgloher sehr gut. Marco Hebbelmann setzte sich in der 5. Spielminute auf der rechten Außenbahn durch und wollte vor das Tor flanken. Der Ball rutschte ihm aber etwas über den Fuß und so senkte der Ball sich hinter dem chancenlosen Hilteraner Torwart Yanik Brinkmann ins lange Eck zum 1:0 für Borgloh. Nur drei Minuten später kam Henrik Meyer zu Allendorf nach einer Ecke von Linksaußen Marcel Schlentzek zum Kopfball, konnte aber nicht mehr ausreichend Druck hinter den Ball bekommen. Wiederrum nur zwei Minuten später hatte Kai Vogler eine Großchance, um auf 2:0 zu erhöhen. Marcel Schweer, der hinter Michael Brüggemann als hängende Spitze agierte, spielte einen starken Pass in den Lauf von Vogler. Der Rechtsaußen kam freistehend vor Torwart Brinkmann zum Abschluss, der Keeper konnte den Ball aber parieren. In der Folge kam Hilter besser ins Spiel. Die erste Torchance hatte Stürmer Jonas Tappmeyer, Torwart Johannes Waack konnte den zentralen Kopfball aber sicher parieren. Die Partie flachte etwas ab. Hilter hatte die Spielkontrolle und mehr Ballbesitz, fand aber keine Lücken im Borgloher Defensivverbund. Die Gäste standen sicher und versuchten über Stürmer Michael Brüggemann mit kontern Nadelstiche zu setzen. Den nächsten Aufreger gab es in der 33. Spielminute, als Brüggemann nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden ging. Während der Linienrichter die Fahne hob und Foul anzeigte, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Özcan Malgaz stumm, was wohl im Zweifel die richtige Entscheidung war. Zwei Minuten später setzte sich Marco Hebbelmann auf der rechten Außenbahn mit einem Pressschlag gegen seinen Gegenspieler durch und lief in den 16ner ein. Während Marcel Schweer einschussbereit einlief, schloss Hebbelmann vom Strafraumeck selber ab und verfehlte das Tor. Ein Pass in die Mitte wäre wohl die bessere Wahl gewesen. In den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte setzte Hilter dann zum Powerplay an. Die Grün-Weißen ließen sich zu weit hinten reindrängen und bekamen keine zweiten Bälle mehr. Hilter kam aber nur zu Halbchancen, welche die Borgloher Defensive um Vincent Schlüter, der Lukas Sundermann in der Innenverteidigung gut vertrat, allesamt abwehren konnte. Die größte Chance der Hausherren in Halbzeit eins hatte Eric Wenner nach einer Ecke, als ihm der Ball im Fünfmeterraum vor die Füße fiel, Marcel Schweer aber mit einer Grätsche blocken konnte. In der vollkommen überzogenen fünften Minute der Nachspielzeit pfiff der nicht immer sicherwirkende Schiedsrichter indirekten Freistoß für Hilter aus 15 Meter Torentfernung, weil Johannes Waack den Ball vor einem Abschlag zu lange in der Hand gehalten hat. Henrik Meyer zu Allendorf, der die Kapitänsbinde vom gesperrten Malte Hinrichs trug, warf sich in den Schuss und konnte blocken. Mit der 1:0 Pausenführung ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel machten zunächst die Hilteraner „Ultras“ mit einer spektakulären „Bengalo Show“ auf sich aufmerksam. Während die Pyroshow noch nett anzusehen war und für richtiges Derbyflair sorgte, zeigten sich die Hilteraner „Ultras“ in der zweiten Halbzeit gesangstechnisch auf ganz niedrigem Niveau. Über die kompletten 45 Minuten wurden beleidigende Songs gegen Borgloh gesungen, anstatt das eigene Team mit Gesang zu unterstützen. Sowohl die Borgloher Zuschauer, als auch die Spieler ließen sich aber nicht provozieren und rächten das Verhalten auf ihre Art in der 90. Spielminute.

Das Spiel in der zweiten Halbzeit war allerdings sehr einseitig. Die Gastgeber waren deutlich überlegen und drängten die Borgloher tief in die eigene Hälfte. Speziell über Hilters Linksaußen Lennart Holzmann wurden immer wieder gefährliche Angriffe Richtung Borgloher Tor gespielt. In der 52. Und 55. Spielminute versuchten es die Hausherren mit Distanzschüssen, die das Tor jeweils knapp verfehlten. Die Grün-Weißen provozierten in dieser Phase des Spiels zu viele Standardsituationen gegen sich. Die groß gewachsenen Gäste konnten aber bei Freistoßflanken und Ecken zunächst immer wieder klären oder der wieder einmal stark aufspielende Torwart Johannes Waack pflückte sich die Bälle runter. In der 60. Spielminute wechselte Trainer Lars Brinkschröder erstmals. Marcel Schweer musste entkräftet raus. Für ihn kam 2. Herren Spieler Johannes Linnemann, der sein Pflichtspieldebüt in der „Ersten“ feierte, in die Partie. In der 71. Spielminute fiel dann nach der gefühlt 25. Standartsituation für Hilter der verdiente Ausgleich. Sebastian Nowack kam nach einer Ecke zum Kopfball und platzierte diesen über den am Pfosten stehenden Vincent Schlüter hinweg in den Torwinkel. Hilter wollte jetzt den Sieg und drückte auf den Führungstreffer. Bei einer Großchance in der 75. Spielminute konnten Florian Meyer zu Allendorf und Johannes Waack gemeinsam klären. Nur 2. Minuten später tauchte der beste Spieler der Gastgeber, Linksaußen Lennart Holzmann nach einem Flugball allein vor dem besten Borgloher an diesem Tag, Torwart Johannes Waack auf. Der Borgloher konnte den Ball aber zur Ecke klären. Nach dieser Chance ging Hilter mehr und mehr die Puste aus und Borgloh konnte sich wieder befreien. Bei zwei aussichtsreichen Kontermöglichkeiten über „Bibo“ Zehn und Michael Brüggemann wurde der entscheidende Pass allerdings nicht gut gespielt. Florian Meyer zu Allendorf verfehlte in dieser Phase mit einem Kopfball nach einer Ecke um wenige Zentimeter das Tor. Brinkschröder wechselte erneut und brachte „Keule“ Degenhardt für Marcel Schlentzek auf die linke Außenbahn. In der 90. Spielminute ließ Marco Hebbelmann dann den Hilteraner „Gesang“ verstummen. Kai Vogler setzte nach einem Ballverlust auf der rechten Bahn mit seiner letzten Kraft noch einmal nach, gewann den Ball und passte auf Michael Brüggemann. Der Borgloher Stürmer, der einmal mehr mit bärenstarker Laufarbeit die Räume zulief, drang in den Strafraum ein und wurde von seinem Gegenspieler unsanft von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter zeigte vollkommen zurecht auf den Punkt. Marco Hebbelmann lief an und verwandelte mit einem trockenen Schuss in die Mitte zum schmeichelhaften 1:2. In der folgenden fünfminütigen Nachspielzeit ließ die Abwehr der Gäste nichts mehr anbrennen und so stand am Ende der Derbysieg für Grün-Weiß.

Der Sieg war wir erwähnt schmeichelhaft, da Hilter im zweiten Durchgang drückend überlegen war. Die Borgloher holten aus ihren Möglichkeiten mit der „Rumpfelf“ das Maximum, weil sämtliche Spieler borglohtypisch bis zum Schluss kämpften und die Gäste mit Torwart „Airhans“ Waack und Vollstrecker Marco Hebbelmann die spielentscheidenden Spieler in ihren Reihen hatten. Da sich das Borgloher Lazarett auch in den nächsten Wochen nur langsam verkleinert, werden auch die kommenden Spiele für Grün-Weiß sehr schwer. Am kommenden Wochenende kommt der TuS Glane an die Schulstraße. Da das Hinspiel gegen den aktuell Drittplazierten mit 5:2 verloren ging, brennen die Grün-Weißen am Sonntag um 15 Uhr auf eine Revanche.

Aufstellung Borgloh: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf, 11 Schlüter, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann – 12 Schlentzek (3 K. Degenhardt, 83. Spielminute), 9 Kappelmann, 14 Zehn, 4 Vogler – 5 Schweer (2 Linnemann, 60. Spielminute), 18 Brüggemann

Tore: 0:1 Marco Hebbelmann (5), 1:1 Sebastian Nowack (71), 1:2 Marco Hebbelmann (90, Foulelfmeter)

dütecup 2017

Fotos: osnaball.de

Die 1. Herren hat am vergangenen Wochenende beim stark besetzten Dütecup der SG Hankenberge-Wellendorf einen hervorragenden 4. Platz von insgesamt 16 Mannschaften belegt.

dütecup 2017 3In der Vorrunde am Samstag traf die Mannschaft von Lars Brinkschröder zunächst auf den Bezirksligisten TuS Haste. Durch Tore von Jannis Kolbe, Malte Hinrichs und Ole Hengelbrock konnten die Grün-Weißen schnell eine 3:0 Führung herausschießen, ehe Haste kurz vor Schluss der 3:1 Endstand gelang. Im zweiten Spiel des Tages gegen Blau-Weiß Schinkel, die in der Spitzengruppe der Kreisliga Stadt mitmischen, konnten Jannis Kolbe und Malte Hinrichs einen 0:1 Rückstand drehen. Nach dem Ausgleich von Schinkel sorgte Jonas Pottebaum, der kurzfristig für die Halle reaktiviert wurde, für den 3:2 Siegtreffer. Im letzten Spiel des Tages trafen die bereits für die Zwischenrunde qualifizierten Borgloher auf die Gastgebende Hankenberge-Wellendorf. Nach mehreren vergebenen hochkarätigen Chancen gelang Malte Hinrichs zwei Minuten vor Spielende das hochverdiente 1:0, was gleichzeitig der Endstand war. Mit der Maximalausbeute von 9 Punkten aus 3 Spielen qualifizierten sich die Grün-Weißen für die Endrunde am Sonntag.dütecup 2017 4

Der Turniermodus gab vor, dass der Gruppenzweite aus der Borgloher Vorrundengruppe (BW Schinkel) in der gleichen Endrundengruppe gesetzt war. Die beiden Mannschaften spielten aber nicht ein weiteres Mal gegeneinander, gewertet wurde das Spiel vom Vortag. Entsprechend gingen die Borgloher mit einem 3 Punkte Vorsprung in die Endrunde. Hinzu kamen mit dem Spielverein 16 und dem TuS Hilter die beiden weiteren Mannschaften, die am Samstag das Ticket lösen konnten. Im ersten Sonntagsspiel stand gleich das Derby gegen den TuS Hilter an. Der bereits am Vortag stark aufspielende Jannis Kolbe erzielte in der 9. Spielminute das 1:0 für Borgloh. Den unglücklichen Ausgleich kassierten die Borgloher 25 Sekunden vor Spielende, weshalb sich Jannis Kappelmann, Marco Hebbelmann und Co. mit einem Unentschieden zufriedengeben mussten. Im zweiten Spiel gegen den Spielverein 16 aus der Kreisliga Stadt gingen die Borgloher früh durch Jonas Pottebaum in Führung. Der SV 16 kam aber in der Folge besser ins Spiel und drehte die Partie zum 1:2. Danach drehte Malte Hinrichs auf, legte Ole Hengelbrock den Ausgleich vor und schoss anschließend mit zwei starken Toren eine 4:2 Führung heraus. Spielverein 16 konnte eine Minute vor Schluss noch einmal verkürzen, am Ende siegten die Grün-Weißen aber mit 4:3.

Damit zog die Mannschaft um Torwart Johannes Waack als Gruppenerster ins Halbfinale ein und traf dort auf Landesligist SV Bad Rothenfelde, der zuvor Oberligist TuS Bersenbrück aus dem Turnier gekegelt hatte. In den Anfangsminuten konnten die Borgloher gut mithalten, wurden dann aber zu forsch und von den abgeklärten Salinenstädtern gnadenlos bestraft. Per Doppelschlag erzielte Rothenfelde in der 5. und 6. Spielminute eine 2:0 Führung. Malte Hinrichs konnte in der 9. Minute verkürzen, doch der beste Torschütze des Turniers Amir Redzic (10 Tore) erzielte mit einem Doppelschlag die Vorentscheidung. Nach dem 1:5 konnte Ole Hengelbrock noch einmal auf 2:5 verkürzen, ehe Bad Rothenfelde mit dem 2:6 den Endstand markierte.

Das Spiel um Platz 3 wurde dann in einem Neunmeterschießen ermittelt. Gegner war erneut der TuS Hilter, der im zweiten Halbfinale mit 2:3 gegen den BSV Holzhausen unterlag. Für Borgloh trafen Jannis Kappelmann, Jonas Pottebaum, Henrik Meyer zu Allendorf und Ole Hengelbrock. Malte Hinrichs und Jannis Kolbe scheiterten vom Punkt. Da Torwart Waack „nur“ einen Ball halten konnte, mussten sich die Borgloher mit dem 4. Platz begnügen.

Den Dütecup gewann der BSV Holzhausen mit einem souveränen 5:1 Finalsieg.

Für die Borgloher war es trotz der ärgerlichen Niederlage im kleinen Finale ein sehr positives Turnier. Der 4. Platz galt vor dem Dütecup als utopisch angesichts mehrerer Gegner aus Beziks- Landes- und sogar Oberliga, die sich größtenteils hinter den Grün-Weißen einreihen mussten. Mit Malte Hinrichs konnte ein Spieler der Borgloher noch einen persönlichen Titel feiern, denn der Kapitän wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

dütecup 2017 2Am kommenden Donnerstag steht für die Mannschaft von Lars Brinkschröder die Vorrunde des Hüggelcups in Hasbergen an. Die Grün-Weißen wollen auch hier den positiven Saisonverlauf fortsetzen und den ein oder anderen Favoriten ärgern.

Die 1. Herren wünscht frohes Fest und guten Rutsch! Bleibt Gesund!

Aufstellung Borgloh: 1 Johannes Waack – 8 Henrik Meyer zu Allendorf / 19 Ole Hengelbrock, 6 Florian Meyer zu Allendorf / 15 Marco Hebbelmann –  2 Jannis Kolbe / 7 Jonas Pottebaum, 9 Jannis Kappelmann / 16 Malte Hinrichs 

Borgloh Wissingen 2017

Symbolfoto: Julius Laabs

Am vergangenen Sonntag hat die 1. Herren im letzten Spiel des Jahres mit 3:1 gegen den SV Wissingen gewonnen. Vor dem Spiel musste der Kunstrasenplatz zunächst vom Schnee befreit werden, sodass die Partie stattfinden konnte. Personell musste Trainer Lars Brinkschröder auf Lukas Sundermann, Marcel Schweer und Emanuel Müller verzichten.

Beide Mannschaften mussten sich zunächst an die schwierigen Platzbedingungen gewöhnen, viele Fehlpässe und Stockfehler beherrschten die Anfangsphase des Spiels. In der 5. Spielminute gab es prompt die kalte Dusche für Borgloh. Nach einem Fehler in der Abwehrreihe lief Philipp Schipmann in den Strafraum ein, wo er einen Zweikampf mit Linksverteidiger Florian Meyer zu Allendorf führte. Der Schiedsrichter wertete diesen Zweikampf als Foul und zeigte auf den Punkt. Eine sehr harte Entscheidung, die sich Tim Warner nicht nehmen ließ. Er lief an und versenkte sicher zum 1:0 für Wissingen. Die Borgloher hatten ihre erste gute Torchance in der 13. Spielminute. Nach einer Standardsituation kam Innenverteidiger Ole Hengelbrock am zweiten Pfosten zum Abschluss, Torwart Mats Seelenhorst konnte den Schuss mit dem schwächeren linken Fuß aber sicher parieren. Wissingen versuchte nach der Führung mit Konterfußball Nadelstiche zu setzen. Die schnellen Offensivspieler Stefan Wölfel und Philipp Schipmann wurden dabei immer wieder gut in Szene gesetzt, die Borgloher Defensive um Torwart Johannes Waack konnte die sich bietenden Chancen aber frühzeitig entschärfen. Die Grün-Weißen hatten ihrerseits mehr Spielanteile, beim Pass in die Spitze fehlte aber oft die Genauigkeit. Die Gäste-Abwehr stand gut und ließ nicht viel zu. In der 32. Spielminute war Michael Brüggemann nach einer „PingPong-Stafette“ plötzlich frei durch und wurde mit einem Foul gestoppt. Der Schiedsrichter beließ es bei einer gelben Karte. Zwei Minuten später stand wieder Schiedsrichter Marcel Gäer im Mittelpunkt, als Florian Meyer zu Allendorf im Gästestrafraum gefoult wurde, der pfiff aber ausblieb. Gemessen am Elfmeter für Wissingen wäre ein pfiff angebracht gewesen. Ärgerlich für Borgloh: Im direkten Gegenzug handelte sich Malte Hinrichs mit einem taktischen Foul die 5. Gelbe Karte ein, weshalb der Kapitän im ersten Spiel 2018 im Derby in Hilter nicht mitspielen darf. In der 37. Spielminute hatte Wissingen eine gute Torchance, um auf 2:0 zu erhöhen, der starke Kapitän Franz Hörner traf aber freistehend den Ball nicht richtig. Wiederrum nur eine Minute später gab es Elfmeter für Borgloh. Zunächst parierte Torwart Seelenhorst mit einer starken Parade gegen Malte Hinrichs. Als Sturmkollege Linus Heidemann den Abpraller versenken wollte, wurde er von einem Wissinger Abwehrspieler unsanft von den Beinen geholt, weshalb es zurecht Elfmeter für Borgloh gab. Malte Hinrichs versenkte sicher zum Ausgleich. Kurz vor der Pause hatten die Borgloher dann großes Glück. Nach einem Missverständnis zwischen Johannes Waack und Ole Hengelbrock traf Stürmer Stefan Wölfel zum vermeintlichen 2:1 für Wissingen. Der Schiedsrichter hatte aber zuvor ein Foul vom Wissinger gesehen und pfiff das Tor zurück. Eine klare Fehlentscheidung, welche aber im Endeffekt eine ausgleichende Ungerechtigkeit darstellte.

In der Pause wechselte Trainer Lars Brinkschröder und brachte „Bibo“ Zehn für Linus Heidemann in die Partie. Malte Hinrichs wechselte von der Sechser- auf die Stürmerposition. Am Spiel änderte sich in der zweiten Hälfte zunächst nichts. Borgloh hatte mehr vom Spiel, ohne sich große Torchancen zu erspielen. Wissingen lauerte auf Konter. Insgesamt war es auch aufgrund der rutschigen Platzverhältnisse ein Spiel auf unterem Kreisliganiveau. In der 56. Spielminute konnte Malte Hinrichs an der Grundlinie Torwart Seelenhorst den Ball abnehmen und passte in die Mitte, wo Sturmkollege Michael Brüggemann unter Bedrängnis aus 20 Meter das leere Tor nicht traf. In der Folge plätscherte das Spiel wieder mehr vor sich hin. Trainer Lars Brinkschröder brachte in der 68. Spielminute Florian Symanzik für Vincent Schlüter auf die rechte Außenbahn.  Es dauerte bis zur 74. Spielminute, ehe sich die Grün-Weißen mit der schönsten Kombination des Spiels wieder eine gute Torchance erspielen konnten, welche dann prompt zum 2:1 führte. Über Jannis Kappelmann und Florian Symanzik gelangte der Ball zu Malte Hinrichs, der direkt auf Michael Brüggemann weiterleitete. Der Stürmer scheiterte aus halbrechter Position an Torwart Seelenhorst, den Abpraller konnte Malte Hinrichs aber zum 2:1 verwandeln. Wissingen riskierte in der Folge mehr, was den Hausherren Platz zum Kontern gab. Nach einem solchen Konter fiel die Entscheidung in der 82. Spielminute. Wiederrum war der starke Malte Hinrichs erfolgreich. Nach einem Pass von „Bibo“ Zehn zog der Kapitän aus ca. 20 Meter Torentfernung ab. Torwart Seelenhorst machte keine gute Figur und ließ den schwachen Schuss zum 3:1 durchrutschen. In der Schlussphase gab sich Wissingen geschlagen und Borgloh konnte einen sicheren Heimsieg nach Hause schaukeln. In der Nachspielzeit kam Rechtsverteidiger Marco Hebbelmann nach einer starken Flanke von Michael Brüggemann freistehend aus 5 Meter Torentfernung zum Kopfball, setzte den Ball aber knapp neben das Tor.

Im Endeffekt war der Sieg in Ordnung, da Borgloh mehr für das Spiel getan hat und in der Offensive mehr investiert hat. Ein schlichter Arbeitssieg. Damit haben die Grün-Weißen zum Jahresabschluss 32 Punkte auf der Habenseite - so viele wie in der gesamten letzten Saison. Mit dem Abstiegskampf wird die Mannschaft von Trainer Lars Brinkschröder nichts zu tun bekommen, in der Rückrunde gilt es aber die gute Hinrunde zu bestätigen und möglichst wieder die Titelkandidaten zu ärgern, sowie den aktuellen 5. Tabellenplatz zu bestätigen. Der Pflichtspielauftakt 2018 startet wie erwähnt mit dem Derby in Hilter am 18.02.2018.

Aufstellung Borgloh: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf, 13 Hengelbrock, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann – 7 Birkemeyer, 9 Kappelmann, 16 Hinrichs, 11 Schlüter (10 Symanzik, 68. Spielminute) – 17 Heidemann (14 „Bibo“ Zehn, 45. Spielminute), 18 Brüggemann

Tore: 0:1 Tim Warner (5, Foulelfmeter), 1:1 Malte Hinrichs (39, Foulelfmeter), 2:1 Malte Hinrichs (74), 3:1 Malte Hinrichs (82)

gesmold borgloh 17

Symbolfoto: Julius Laabs

Die 1. Herren trennte sich am vergangenen Sonntag im ersten Spiel der Rückrunde von der Viktoria aus Gesmold mit 1:1. Den bitteren Ausgleich kassierte die Mannschaft von Lars Brinkschröder, der auf Michael Brüggemann (Gelbsperre), Florian Symanzik (krank), Jannis Kolbe (Urlaub), sowie Marcel Schweer und Emanuel Müller (verletzt) verzichten musste, dabei in der letzten Aktion des Spiels.

Das Spiel bei eisigem Wind auf dem Gesmolder Kunstrasenplatz begann mit hohem Pressing der Borgloher. Der Ball verließ die Gesmolder Hälfte in den ersten fünf Spielminuten nur durch Befreiungsschläge der Hausherren. Eine erste Torchance konnten die Grün-Weißen sich in der 8. Spielminute erspielen. Nach einem Ballverlust der Gesmolder in der eigenen Hälfte versuchte Malte Hinrichs es mit einem Schuss aus ca. 30 Meter Torentfernung, den Torwart Tom Stratmann parieren konnte. Gegen aufgerückte Gesmolder war dies zwar eine Option, besser wäre aber ein Abspiel auf Sturmkollege Linus Heidemann gewesen, der passend eingelaufen war. In der Folge kamen die Grönegauer besser ins Spiel. Nach einer Ecke in der 11. Spielminute kamen sie auch prompt zu ihrer ersten Torchance, Torwart Johannes Waack konnte den Schuss aus 16 Meter Torentfernung aber sicher parieren. Ansonsten fand das Spiel überwiegend auf Höhe der Mittellinie statt. Beide Mannschaften versuchten viel mit langen Flugbällen Torchancen zu kreieren, die Abwehrreihen waren aber jeweils zur Stelle und konnten klären. Entsprechend war das spielerische Niveau eher schwach, viele rassige Zweikämpfe bestimmten die jederzeit faire Partie. Der nächste Torschuss ließ bis zur 36. Spielminute auf sich warten, Sechser Jannis Kappelmann zielte aus 20 Meter Torentfernung aber neben das Tor. Kurz vor der Halbzeit zog Gesmold das Tempo noch einmal merklich an und hatte seine stärkste Phase im Spiel. In der 39. Spielminute konnte Torwart Johannes Waack einen Distanzschuss von Markus Haßpecker im nachfassen parieren. Zwei Minuten später war Innenverteidiger Lukas Sundermann zur Stelle und konnte mit einer blitzsauberen Grätsche zur Ecke klären. Die bis dato größte Chance des Spiels hatte wiederrum Markus Haßpecker, als ihm der Ball nach einer Ecke eher zufällig vor die Füße fiel, der Schuss aus spitzem Winkel aber das Tor um 2 Meter verfehlte. Danach ging es in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff versuchte Gesmolds Stürmer Lucas Grothaus Torwart Waack mit einem Lupfer zu überwinden, dieser verfehlte das Tor aber deutlich. Vorausgegangen war eine zu kurze Kopfballrückgabe von Innenverteidiger Henrik Meyer zu Allendorf. Danach kamen die Gäste aus Borgloh wieder besser ins Spiel und ließen zunächst keine Chancen der Hausherren mehr zu. Ihrerseits konnten die Grün-Weißen sich aber auch keine klaren Torchancen erspielen. Immer wieder war ein Gesmolder Abwehrbein im letzten Moment dazwischen. Der schönste Angriff des Spiels führte dann aber in der 58. Spielminute zur Führung der inzwischen feldüberlegenen Borgloher. Nach einem Zuspiel von Lukas Sundermann steckte Jannis Kappelmann den Ball gekonnt zwischen Außen- und Innenverteidiger hindurch. Linksaußen Luis Birkemeyer erlief den Ball, zog von der Grundlinie nach innen und passte auf Vincent Schlüter, die Kugel aus fünf Meter Torentfernung nur noch über die Linie schieben musste. Borgloh versuchte jetzt noch mehr, sein Spiel durchzuziehen. Dem Gegner das Spiel überlassen, um dann aus einer sicheren Defensive mit schnellen Kontern für die Entscheidung zu sorgen. Malte Hinrichs versuchte Torwart Stratmann in der 60. Spielminute nach einem missglückten Abschlag mit einem Distanzschuss aus ca. 35 Meter Torentfernung zu überwinden, traf den Ball aber nicht richtig, weshalb Stratmann seinen Fehler ausbügeln konnte. Die Hausherren näherten sich in der 63. Spielminute dem Tor von Johannes Waack, der Schuss von Til Specht von der halbrechten Strafraumecke flog aber am langen Pfosten vorbei. Ansonsten stand der Borgloher Abwehrrigel kompakt. Trainer Lars Brinkschröder wechselte in der 80. Spielminute erstmals und brachte „Bibo“ Zehn für Linus Heidemann in die Partie. Fünf Minuten später hatte Borgloh seine größte Chance auf die Spielentscheidung. Kapitän Malte Hinrichs setzte sich im Gesmolder Strafraum stark gegen zwei Gegenspieler durch, übersah dann aber in der Mitte die freistehenden Sechser Ole Hengelbrock und Jannis Kappelmann und versuchte selbst den Abschluss aus spitzem Winkel mit seinem schwächeren linken Fuß. Torwart Tom Stratmann konnte den Schuss aber parieren. In der Schlussphase zog Lars Brinkschröder seinen zweiten und aufgrund von Personalmangel letzten möglichen Wechsel. Marcel Schlentzek kam für Florian Meyer zu Allendorf. Das Spiel lief jetzt nur noch nach dem „hoch und weit Prinzip“. Gesmold versuchte seine großen Offensivspieler mit langen Bällen in Szene zu setzten, während Borgloh den Ball mit langen Befreiungsschlägen aus der Gefahrenzone beförderte. Die Grün-Weißen konnten dabei knappe Führungen im bisherigen Saisonverlauf immer über die Zeit bringen, doch in Gesmold mussten sie in der nur einminütigen Nachspielzeit eine bittere Pille schlucken. Nach einem Eckball stieg zunächst am zweiten Pfosten ein Gesmolder am höchsten und beförderte den Ball zurück zum ersten Pfosten, wo Til Specht keine Mühe hatte, den Ball aus einem Meter Torentfernung über die Linie zu drücken. Nach dem Tor pfiff der gute Schiedsrichter Richter die Partie gar nicht mehr an.

Insgesamt war es ein gerechtes Unentschieden, auch wenn die Borgloher nach dem Spiel aufgrund vom Zeitpunkt des Ausgleichs die gefühlten Verlierer waren. Das Spiel lebte in erster Linie von seiner Spannung, Torchancen waren eher Mangelware. Gegen den Vizemeister aus der Vorsaison, der aktuell auf einem für seine Möglichkeiten schwachen 9. Tabellenplatz steht, können die Grün-weißen aber insgesamt mit einem Auswärtspunkt gut leben. Am kommenden Sonntag findet an der Schulstraße das letzte Pflichtspiel für Marco Hebbelmann, Linus Heidemann und Co. in 2017 statt, wenn um 14 Uhr der SV Wissingen gastiert.

Aufstellung Borgloh: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf (12 Schlentzek, 85. Spielminute), 4 Sundermann, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann– 7 Birkemeyer, 9 Kappelmann, 13 Hengelbrock, 11 Schlüter – 17 Heidemann (14 „Bibo“ Zehn, 80. Spielminute), 16 Hinrichs

Tore: 0:1 Vincent Schlüter (58), 1:1 Lucas Grothaus (90+1)

sfoesede borgloh 2017

Symbolfoto: Julius Laabs

Die 1. Herren hat am vergangenen Sonntag mit einer starken Mannschaftsleistung die Sportfreunde Oesede mit 2:0 besiegt und die Hausherren dadurch um die Herbstmeisterschaft gebracht, denn Konkurrent Holzhausen siegte zeitgleich in Wissingen und konnte den Platz an der Sonne einnehmen. Verzichten musste Trainer Lars Brinkschröder in dem Spiel auf dem Oeseder Kunstrasen auf Emanuel Müller (verletzt), sowie Florian Symanzik und „Bibo“ Zehn (krank). Dafür war erstmals Ole Hengelbrock für die Grün-Weißen aktiv. Nachdem Ole unter anderem in der Jugend von Viktoria GM-Hütte, bei VFL II unter Joe Enochs, bei den Virginia Cavs in Amerika sowie VFB Oldenburg, VFB Lübeck, Eintracht Norderstedt und zuletzt bei seinem Einsatz im Ebola Gebiet in der 1. Liga von Sierra Leone fußballerisch aktiv war, zog es ihn zu seinem Heimatverein zurück, wo Hengelbrock schon seit Saisonbeginn mittrainiert hat.

Das Spiel war von der ersten Spielminute an auf einem hohen Kreisliganiveau. Die Borgloher konnten wie erwartet gegen die Spitzenmannschaft den Schalter wieder umlegen und zeigten im Vergleich zur Pleite in der Vorwoche gegen die Spielvereinigung Niedermark ein ganz anderes Gesicht. Oesede um den überragenden Kreisligaakteur Furkan Güraslan war spielerisch die überlegene Mannschaft und hatte mehr Ballbesitz. Die Borgloher warfen aber ihre typischen Tugenden Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und frühes Pressing dagegen, weshalb die spielerischen Defizite weitestgehend neutralisiert werden konnten. Die erste Torchance des Spiels gehörte den Hausherren, der Freistoß aus 20 Meter Torentfernung landete aber in der Mauer. Die erste Chance für Borgloh hatte Luis Birkemeyer in der 20. Spielminute, als er nach einer Flanke von Malte Hinrichs am zweiten Pfosten sträflich frei zum Abschluss kam, den Ball aber nicht richtig traf und das Tor um ca. einen Meter verfehlte. Ansonsten spielte sich die Partie überwiegend im Mittelfeld ab. Die Borgloher Defensive stand sehr gut und konnte immer wieder die Pässe in die Spitze abfangen. Die Hausherren hatten ihre beste Chance des Spiels in der 30. Spielminute. Nach einer Ecke für Borgloh konterten die Oeseder. Rechtsaußen Kevin Kersten setzte sich auf der Außenbahn durch und passte in die Mitte, wo Furkan Güraslan im Fünfmeterraum einschussbereit eingelaufen war. Borglohs Rechtsverteidiger Marco Hebbelmann, der vor der Saison von den Sportfreunden zum TuS gewechselt war und ein bärenstarkes Spiel absolvierte, war aber vor dem Spielmacher am Ball und konnte im letzten Moment klären. Kurz vor der Pause hatten die Grün-Weißen ihre bis dato beste Chance im Spiel. Nach einem schönen Spielzug über Sechser Ole Hengelbrock und Michael Brüggemann kam Linksaußen Luis Birkemeyer aus ca. 16 Meter Torentfernung zum Abschluss. Torwart Emir Bostan konnte den Schuss aber aus dem Toreck pantern. Malte Hinrichs schaltete am schnellsten und versuchte den Abpraller über die Linie zu drücken, Bostan raffte sich aber rechtszeitig auf und konnte den Schuss aus spitzem Winkel über die Latte lenken. In der Nachspielzeit der 1. Hälfte kamen die Hausherren noch einmal gefährlich vor das von Johannes Waack gehütete Tor. Wieder konnte sich Kevin Kersten auf der rechten Außenbahn durchsetzen und in die Mitte passen. Der Ball kullerte durch den Fünfmeterraum, ehe Rechtsverteidiger Marco Hebbelmann am zweiten Pfosten resolut klären konnte.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte die Borgloher Defensive um die Innenverteidiger Henrik Meyer zu Allendorf und dem stark aufspielenden Lukas Sundermann eine sehr gute Leistung und ließ in der gesamten zweiten Halbzeit keine echte Torchance der Oeseder mehr zu. In der 51. Spielminute setzte Kapitän Malte Hinrichs sich stark auf der linken Außenbahn durch und bediente mustergültig Luis Birkemeyer in der Mitte. Der Linksaußen setzte den Ball aber aus 10 Meter Torentfernung knapp neben den rechten Torpfosten. Die nächste Chance hatte Jannis Kappelmann nur zwei Minuten später, der Schussversuch aus 20 Meter Torentfernung flog aber deutlich über die Latte. Das 1:0 für Grün-Weiß fiel in der 66. Spielminute dann nach dem in dieser Spielzeit typischen Borgloher Prinzip. Durch frühes Pressing wurde Oesedes Innenverteidiger David Striethorst zu einem zu kurzen Rückpass auf seinen Torwart Emir Bostan genötigt. Malte Hinrichs sprintete zum Ball und machte einen Pressschlag mit dem Keeper außerhalb des Strafraums, woraufhin der Ball vor den Füßen vom Kapitän lag. Hinrichs bediente Sturmkollege Michael Brüggemann der keine Mühe hatte, den Ball ins leere Tor zu schieben. Oesede reagierte mit wütenden Angriffen. Die Borgloher ließen sich kurzzeitig zu tief hinten reindrängen, konnten aber immer wieder ab der Strafraumgrenze entscheidend stören. Insbesondere Rechtsverteidiger Marco Hebbelmann, der gefühlt jeden Flugball der Sportfreunde klären konnte und Ole Hengelbrock, der den Wirkungskreis von Oesedes Ausnahmespieler Furkan Güraslan entscheidend eingrenzen konnte, zeigten in dieser Phase des Spiels eine Topleistung. Ab der 80. Spielminute waren die Borgloher wieder besser in der Partie und konnten immer häufiger mit Entlastungsangriffen Zeit gewinnen und für Torgefahr sorgen. Zwei Chancen hatten aber zunächst noch die Hausherren. In der 81. Spielminute klärte Torwart Waack eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld mit einer unkonventionellen Volleyabnahme. Was zunächst spektakulär aussah ist für „Highball“-Spezialist Waack Trainingsalltag. Zwei Minuten später traf Furkan Güraslan bei einem Freistoß aus ca. 30 Meter Torentfernung das Außennetz. Torwart Waack wäre aber wohl zur Stelle gewesen. Wiederrum nur 2 Minuten später fiel dann die Entscheidung. Nach einem Konter über Rechtsaußen Vincent Schlüter und Malte Hinrichs gab es Ecke für Borgloh. Luis Birkemeyer brachte den Ball vor das Tor, wo Oesedes David Striethorst den Ball unglücklich ins eigene Tor köpfte. In der 88. Spielminute zog Trainer Lars Brinkschröder seinen einzigen Wechsel im Spiel und brachte Linus Heidemann für Jannis Kappelmann in die Partie. Heidemann fügte sich gut ein und sorgte prompt bei einem Konter für Entlastung und holte eine Ecke raus, die allerdings nichts einbrachte. In der Nachspielzeit holte sich Michael Brüggemann noch etwas unnötig seine fünfte gelbe Karte, weshalb der Stürmer am kommenden Wochenende zum Rückrundenauftakt in Gesmold nicht mitspielen darf. Nach fünfminütiger Nachspielzeit pfiff der gute Schiedsrichter Andreas Landwehr die Partie ab und Grün-Weiß durfte jubeln.

Wieder einmal zeigten die Borgloher eine Topleistung gegen eine Spitzenmannschaft und konnten diese besiegen. Nach Bad Laer und Holzhausen wurde mit den Sportfreunden Oesede auch der dritte Meisterschaftsfavorit geschlagen, was eindeutig aufzeigt, dass die Grün-Weißen mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Durch die unnötigen Niederlagen zuletzt gegen Neuenkirchen und Niedermark brachte die Mannschaft von Lars Brinkschröder sich aber um einen möglichen Spitzenplatz. Insgesamt können die Borgloher aber mit der Hinrunde sehr zufrieden sein, denn der 5. Tabellenplatz in der laut NOZ „Stärksten Kreisliga aller Zeiten“ kann sich gut sehen lassen.

In der am kommenden Sonntag in Gesmold beginnenden Rückrunde gilt es die Hinrunde zu bestätigen. Anstoß an der Else ist um 14 Uhr.  

Aufstellung Borgloh: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf, 4 Sundermann, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann– 7 Birkemeyer, 9 Kappelmann (17 Heidemann, 88. Spielminute), 13 Hengelbrock, 11 Schlüter – 18 Brüggemann, 16 Hinrichs

Tore: 0:1 Michael Brüggemann (66), 0:2 Eigentor (85)

 

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