Es rauchten die Köpfe, aber es wurde auch viel gelacht – und geschafft: Der TuS-Vorstand hat am Freitag, 20. April, in einem fünfstündigen Workshop unter externer Moderation die Gedanken über die Zukunft des Vereins und die Vorstandsarbeit fliegen lassen. Landes- und Kreissportbund unterstützen Vereine, die in einem meist mehrjährigen Prozess neue Wege beschreiten wollen. Wir haben das Angebot, das für Vereine kostenlos ist, dankbar angenommen. Die Moderatoren Phillip Karow und Marten Schmidt begleiten uns dabei.

Wohin will sich der TuS weiterentwickeln? Wie soll unser Sportverein fünf oder zehn Jahren aufgestellt sein? Macht die Vereinsarbeit noch Spaß? Was macht den Spaß aus? Sehen wir Trends und nutzen wir sie für unsere Mitglieder? Wer sind unsere Zielgruppen und haben wir alle Zielgruppen ausreichend im Blick? Wo sind wir stark? Wo können noch stärker werden? Was werfen wir über Bord? Wie bewältigen wir Krisen und Konflikte? Wie motivieren wir uns selbst und wie gewinnen wir andere fürs Ehrenamt?

Mit diesen Fragen im Kopf haben wir im ersten großen Workshop in einem Konferenzraum bei Solarlux in Melle die Stärken und Schwächen unseres Vereins zusammengetragen, die Chancen und Risiken beleuchtet. Wir haben daraus ein Dutzend Themen entwickelt und sie nach Dringlichkeit und Wichtigkeit sortiert. Wir haben zum Beispiel festgestellt: Erstens, wir können unsere eigene Vorstandarbeit besser machen.  Zweitens, wir sollten das Sportangebot (und den Bedarf) für die Generationen Ü40 und Ü60 überprüfen. Drittens, wir müssen unsere Öffentlichkeitsarbeit aktivieren. Diese drei Themen haben jetzt Priorität.

Wir haben bereits erste Maßnahmen draus entwickelt, die in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt werden sollen. Im November findet der nächste große Workshop statt, in dem wir nachhalten, wie weit die konkrete Umsetzung gediehen ist. Außerdem werden wir dann die weiteren Ziele und Maßnahmen definieren. Wir sind auf dem Weg – und es macht Spaß.

 

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Bild: Workshop des TuS-Vorstands: Links Moderator Marten Schmidt vom Kreissportbund. Michael Henkenborg, Florian Meyer zu Allendorf, Claudia Hengelbrock, Stefan Holtgreife, Helmut Uthoff, Wilfried Hinrichs, Michael König, Martin Westermeyer und Michael Böhne. Das Foto hat Phillip Karow aus Osnabrück gemacht, der den TuS im Auftrag des Landessportbundes beim Erneuerungsprozess begleitet.

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