TuS Borgloh e.V. 1938

Liebe Freundinnen und Freunde des Sports,
Welt scheint Kopf zu stehen – auch beim TuS Borgloh. Auch im neuen Jahr ruht der Sportbetrieb weiterhin. Sportplätze und Turnhalle bleiben für den Vereinssport geschlossen. Das ist unser Beitrag, um die Ausbreitung dieses gemeinen und gefährlichen Virus zu stoppen.
Natürlich, wir alle treiben gerne Sport oder schauen anderen mit Freude dabei zu. Doch jetzt ist Zurückhaltung gefordert. Wir verzichten jetzt auf etwas Spaß, Freude, Gemeinsamkeit und auf ein schönes Stück Lebensqualität, um Menschen zu schützen, deren Gesundheit und Leben durch das Virus bedroht sein könnte. Das ist es allemal wert, für eine gewiss nicht mehr lange Zeit auf den geliebten Sport zu verzichten.
Der TuS Borgloh ist bislang gut durch die Corona-Zeit gekommen. Alle – Aktive, Trainer, Betreuer, Angestellte – haben hervorragend mitgezogen. Die öffentliche Hand hat uns finanziell mit Zuschüssen und Kurzarbeitergeld geholfen.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch den zweitem Lockdown unbeschadet überstehen und nach der Zwangspause mit frischem Elan wieder durchstarten werden.
Für den Vorstand Wilfried Hinrichs

1. Herren: 0:2 Niederlage im Spitzenspiel gegen Bad Laer

Die 1. Herren hat am vergangenen Sonntag das Spitzenspiel gegen den SV Bad Laer mit 0:2 verloren. Das Trainerteam konnte dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Malte Hinrichs (Kreuzbandriss), Emanuel Müller (Urlaub), Noah Degenhardt, Marcel Pope (beide beruflich) und Noah Birkemeyer (gelbsperre) standen nicht zur Verfügung.

 Das Spiel auf dem Borgloher Kunstrasen begann mit einer Eckenfolge für die Gäste, welche aber allesamt von den Grün-weißen geklärt werden konnten. Nach der dritten Ecke konterten die Hausherren über den linken Außenstürmer Moritz Niemeyer, der aber in der Mitte mit seinem Anspiel keinen Abnehmer fand. Nur kurze Zeit später war es wieder Niemeyer, der von der linken Außenbahn nach innen zog und zum Torschuss ansetzte. Gästekeeper Beck konnte aber sicher parieren. Die erste richtig gute Chance im Spiel hatte Bad Laer nach einer Viertelstunde Spielzeit, als Marius Paul nach einer Flanke am zweiten Pfosten sträflich freistand. Ole Hengelbrock warf sich aber in den Schuss und konnte blocken. Im direkten Konter steckte Moritz Niemeyer auf seinen Schwager Moritz Schlüter durch, doch Torwart Beck konnte im letzten Moment parieren.

Die bis dato beste Chance im Spiel hatte Pascal Schweer in der 24. Spielminute, als er nach einer Flanke von Luis Birkemeyer am zweiten Pfosten zum Kopfball hochstieg, Torwart Beck den Ball aber mit einem starken Reflex zur Ecke lenkte. Doch nur zwei Minuten später stand es plötzlich 0:1. Nach einem normalen Zweikampf auf Höhe der Mittellinie gab der Schiedsrichter einen sehr fragwürdigen Freistoß für Bad Laer. Nikolas Rinklake führte diesen schnell aus und bediente Yannik Seete. Der Vollblutstürmer nahm den Ball an und schoss aus der Drehung. Gegenspieler Florian Meyer zu Allendorf versuchte den Schuss noch zu blocken, fälschte diesen dabei aber unhaltbar für Torwart Johannes Waack ab und der Ball trudelte ins Tor.

Nach dem Gegentor mussten die Grün-weißen sich kurz schütteln, doch dann übernahmen sie die Spielkontrolle. Bad Laer legte aber ein sehr gutes Defensivverhalten an den Tag und so konnten sich beide Teams bis zum Seitenwechsel keine nennenswerten Torchancen mehr erspielen.

Nach Wiederanpfiff kamen die Grün-weißen mit viel Dampf aus der Kabine und hatten direkt zwei Halbchancen durch „Gerd“ Rosemann und Moritz Schlüter. Doch auf der Gegenseite fiel dann wie aus dem Nichts das 0:2. Genie und Wahnsinn lagen in dieser Szene bei Florian MzA sehr nah beisammen. Zunächst nahm er einen schwierigen Flugball aus der Gästehälfte mit viel Gefühl an, um im nächsten Moment einen katastrophalen Fehlpass im Aufbauspiel zu spielen. Bad Laer konterte gegen aufgerückte Borgloher und am zweiten Pfosten legte Pascal Schweer zu allem Überfluss Gästespieler Timo Beck auf den Kunstrasen. Der Schiedsrichter gab folgerichtig Elfmeter. Kapitän Nikolas Rinklake trat an und traf mit viel Glück ins Tor, denn Johannes Waack hätte den schwachen Strafstoß um ein Haar parieren können.

Die Grünen zeigten sich von dem 0:2 aber nicht beeindruckt und hatten fortan ihre beste Phase im Spiel, denn das Spielgeschehen fand im Anschluss fast ausschließlich in der Gästehälfte statt. Doch die Kurortler zeigten eindrucksvoll, warum sie die mit Abstand beste Defensive der Liga haben, denn während Borgloh anrannte und vieles versuchte um den Anschluss herzustellen, blieben die Laerer sortiert und verwalteten die Führung. Die beste Chance hatte noch Pascal Schweer, als er frei vor Torwart Beck auftauchte, dieser aber wiederrum parieren konnte.  

Das Trainerteam Brinkschröder/Henkenborg versuchte von Außen neue Impulse zu setzen und brachte innerhalb kurzer Zeit zunächst Florian Symanzik für „Gerd“ Rosemann und etwas später Marco Hebbelmann für Florian Meyer zu Allendorf.

Doch am Spiel änderte sich wenig. Borgloh rannte weithin an, während Bad Laer clever verteidigte und lediglich ein paar Borgloher Halbchancen zuließ. In der 73. Spielminute hätten die Kurortler für die endgültige Entscheidung sorgen können, doch Timo Beck traf nach einer Ecke nur den Pfosten.

Und so plätscherte das Spiel dann aus. Borgloh versuchte und versuchte und versuchte, doch sie fanden keine Lücke gegen sehr tief stehende Gäste. Jannis Kolbe kam noch für Luis Birkemeyer in die Partie, doch am Spielstand änderte sich bis zum Schluss nichts mehr.

Die Grün-weißen haben gut gekämpft, eine gute Moral bewiesen und bis zum Schluss versucht, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Doch Bad Laer war an diesem Tag vorne effektiv nach Borgloher Nachlässigkeiten und ließ hinten nur sehr wenig zu. Im Stile einer Spitzenmannschaft erkämpften sich die Kurortler die am Ende nicht unverdienten drei Punkte.

Die Borgloher müssen ihrerseits vom Spitzentrio abreißen lassen, doch das primäre Ziel bleibt die Qualifikation für die Kreisliga. Gegen Bad Laer hielten die Grün-weißen sehr gut mit und waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, am Ende zählen aber die Punkte und Tore auf der Habenseite. Am kommenden Wochenende folgt wieder ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft von oben, wenn es zum SuS Vehrte geht. Anstoß beim Aufsteiger ist um 14 Uhr.

 

Aufstellung Borgloh:

-1 Waack -

- 6 F. Meyer zu Allendorf (15 Hebbelmann, 65.), 5 Jung, 8 H. Meyer zu Allendorf -

- 7 L. Birkemeyer (2 Kolbe, 77.), 14 M. Schlüter, 19 Hengelbrock, 11 V. Schlüter -

- 21 Niemeyer, 3 Degenhardt, 24 Rosemann (10 Symanzik, 63.) -

 

Tore: 0:1 Yannik Seete (28), 0:2 Nicolas Rinklake (50, Foulelfmeter)

 

Text: Henrik MzA

 

Bilder Helmut Kemme - NOZ

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